2009/03/25

"All-gegenwärtig": Roter Planet und Erdtrabant im Fokus (German)

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Mars und Mond ein Thema auf der COSPAR Scientific Assembly 2010

Der Klimawandel und seine Folgen sind zurzeit ein großes Thema. In den Medien, in der Politik, in der Forschung. Er ist auch Thema auf dem weltgrößten wissenschaftlichen Raumfahrtkongress, der 38. COSPAR Scientific Assembly, der im Sommer 2010 in Bremen stattfinden wird. Hierzu erwarten die Organisatoren an sieben Kongresstagen ca. 3000 Teilnehmende aus über 50 Nationen. Planung und Organisation sind bereits in vollem Gange, nun stehen die Schwerpunktthemen fest: Auf einer Programmsitzung am COSPAR-Hauptsitz Paris, unter der Leitung von Prof. Dr. Tilman Spohn, dem Leiter des Instituts für Planetenforschung am DLR in Berlin und Vorsitzenden des wissenschaftlichen Porgrammkomitees für COSPAR 2010, wurden neben dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auch Themen rund um Mars und Mond bestimmt. Der Kongress bietet Weltraumforschern aus aller Welt die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch. Dazu werden auch die führenden Köpfe der internationalen Raumfahrtagenturen, etwa vom DLR (Deutschland), der ESA (Europa), NASA (Vereinigte Staaten), JAXA (Japan) und CNSA (China) zu einem Podiumsgespräch eingeladen.

Auch die interessierte Öffentlichkeit bekommt die Chance, an Vorträgen teilzunehmen oder die Raumfahrtausstellung im AWD-Dome zu besuchen, wenn sich am ‚Public Day‘ die Messepforten für sie öffnen.

Prof. Dr.-Ing. Hans J. Rath, Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Bremer Uni zeigte sich nach der Sitzung sehr zufrieden: „Das Planungstreffen war äußerst konstruktiv - wir haben viel vor im Juli 2010. Ich bin mir sicher, dass der Kongress ein Erfolg wird und Bremen sich als Raumfahrtstandort weiter etablieren wird.“ Prof. Rath ist Vorsitzender des Bremer Organisationsteams.

Die COSPAR Scientific Assembly ist die weltweit größte internationale Raumfahrtkonferenz. Sie findet alle zwei Jahre in Europa, Asien oder Amerika statt. Die Stadt Bremen konnte sich in einer Abstimmung vor drei Jahren gegen den Mitbewerber Mysore in Indien durchsetzen.

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